Nicht verpassen!

Der nächste Kurs startet am 07.02.2020!

Hochschul-Zertifikatkurs „Betriebliche Gesundheitsförderung“

Know How im eigenen Unternehmen aufbauen!

Die Notwendigkeit, der Nutzen und die Anforderungen der Gesundheitsförderung werden immer noch sehr oft unterschätzt. Auch wenn das erkannt wird, gibt es gerade in den KMU derzeit zu wenig reelle und praktisch umsetzbare Möglichkeiten, das Thema nachhaltig und damit auch wirksam in das Unternehmen einzuführen. Mit dem bloßen Vorhaben „…dann machen wir halt BGF…“ wird das in der Regel nicht gelingen.

BGF sollte zuerst klar in den Leitlinien integriert und dann als Unternehmenskultur entwickelt werden. Dazu braucht es neben einer internen Verantwortung auch das notwendige Basis-Wissen und dazu passende externe Ressourcen.

Dieser Zertifikatkurs soll den Teilnehmern ein grundlegendes Basiswissen vermitteln, welches deren Führungskompetenz im Interesse der Mitarbeiter (durch Wertschätzung, Gesundheitsförderung und Lebensqualität) und des Unternehmens (Senkung der Krankenstände, Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes und Sicherung und Steigerung der Produktivität und Leistungsbereitschaft) verbessert, erweitert und nachhaltig ausbaut.

Dazu wird neben grundlegendem Wissen in Bezug auf gesetzliche und förderrechtliche Richtlinien insbesondere ein umfangreichesBasiswissen für die Einführung und praktische Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention anhand von Fallstudien und Gruppenarbeiten im Unternehmen vermittelt. BGF als lebendiger Teil der Unternehmenskultur ist in der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und ist damit ein wesentlicher Baustein für die Attraktivität eines modernen Unternehmens.

Folgende Inhalte werden durch den Kurs vermittelt

KMU-Betriebliche Gesundheitsförderung – Basiskurs für den Aufbau innerbetrieblicher (Führungs-)Kompetenz:

Vorstellungsrunde

Hier werden bereits mögliche, praktische Anwendungsfälle identifiziert, die dann in Modul 4 zur Wahl stehen. Die Gruppe wählt daraus einen Fall aus, in dem das Gelernte in Form der Erarbeitung eines praktikablen Lösungsansatzes  angewendet wird.

Lerninhalte:

  • Modul 1 – Basis-BGF

    • M 1.1 Was ist unter BGF – Betriebliche Gesundheitsförderung – zu verstehen?
    • M 1.2 Bedeutung für Mitarbeiter / für das Unternehmen
    • M 1.3 Rechtsgrundlagen / staatliche Förderung / § 20 SGB V / – VII / – IX und Präventionsgesetz

    Gruppenarbeit: Was ist BGF eigentlich genau? Warum ist BGF gerade für KMU‘s so wichtig? Welche Unterstützung kann ein KMU dabei in Anspruch nehmen und wie kommt man an diese Leistungen?

  • Modul 2 – Gebrauchsanleitung (MENSCH)

    • M 2.1 Gesundheit – Definition, gesellschaftlicher Stellenwert, Bedeutung im Unternehmen
      Gefahren – Stressüberlastung, Fehlernährung und Bewegungsmangel
    • M 2.2 Stressreaktion – Überlastungsproblem Nummer 1 –
    • M 2.3 „Unsere Steuerzentrale mit Software“ – Gehirn und neuronale Strukturen
    • M 2.4 Kein Antrieb ohne Energie – Vom „Rohstoff“ (Nahrung) bis zum eigentlichen „Zell-Treibstoff“ (ATP)
    • M 2.5 Energieprobleme als Basis psychischer, psycho-somatischer und chronischer Störungen
    • M 2.6 Das Immunsystem als zentrale Drehscheibe zwischen Psyche und Körper
    • M 2.7 Ernährung – das größte Potenzial für Gesundheitsförderung
      • 2.7.1 Was ist menschgerechte Ernährung?
      • 2.7.2 Immunologische Bedeutung und Auswirkung
      • 2.7.3 immunologisch optimierte Ernährung im beruflichen Alltag
      • 2.7.4 Evolution. Essverhalten und Autophagozytose – Mittags-Koma? Nein danke! Intervallfasten? Ja bitte!
    • M 2.8 „Superfaktor Bewegung“ – Der Muskel ist weitaus mehr, als nur ein Antriebsmotor
      • 2.8.1 Bewegung, motorische Fähigkeiten, Trainingsreize im beruflichen Alltag
      • 2.8.2 Myokine – extrem hilfreiche und heilende Botenstoffe und Hormone bei Muskelaktivität
    • M 2.9 2.9.1 Qualität statt Quantität – mit kurzen, aber effektiven Entspannungstechniken fit und gesund bleiben – optimale Stressbewältigung im beruflichen Alltag – optimale Pausen

    Gruppenarbeit:

    • Was sind die größten Gesundheitsrisiken für den berufstätigen Menschen?
    • Welche Lösungen entwickeln Sie für a.) sitzende Tätigkeiten / b.) vertriebs- und außendienstliche Tätigkeiten / c.) körperliche Tätigkeiten? Achten Sie auf praktische Umsetzbarkeit!
  • Modul 3 – Gesundheits- und motivationspsychologische Betrachtung

    • M 3.1 „Dann machen wir halt BGF!“ – halbherzig funktioniert das eher nicht…im Gegenteil!
    • M 3.2 Psychische Belastungen im Überblick und das Wissen zur Früherkennung von Symptomen und Überlstungsanzeichen.
      • M 3.2.1 -Suchtproblematik – Erkennen, Handeln und Interventionsmöglichkeiten
    • M 3.3 Nicht Quantität, sondern Qualität! – Besser klein anfangen und BGF nachhaltig aufbauen
    • M 3.4 Evaluierung – Wann und wie befrage ich die Mitarbeiter und beziehe sie in den Entwicklungsprozess mit ein?
    • M 3.5 Gesundheitsfördernde interne Kommunikation – Motivation, Wertschätzung, Empathie, Einbindung in Unternehmens-Leitlinie – „stolz darauf sein, hier zu arbeiten“
    • M 3.6 Gesundheitsfördernde externe Kommunikation – Einbindung in Unternehmenskommunikation und PR = Attraktiver Arbeitsplatz – „ein wichtiges Argument neben der Höhe des Einkommens“

    Praktische Übung: Zwei Entspannungstechniken für den beruflichen Alltag – einfach zu erlernen und anzuwenden!

    Gruppenarbeit: Wie würden Sie ein BGF-Projekt in Ihrem Betrieb einführen? Denken Sie an die interne und externe Kommunikation! Welche motivierenden Möglichkeiten kann man einsetzen.

    Was bedeutet eine lebendige BGF-Kultur für das Unternehmen und wie kann diese nachhaltig gepflegt und verbessert werden?

  • Modul 4 – Implementierung / Auf- bzw. Ausbau der Unternehmenskultur

    • M 4.1  Man „darf“ – und nicht man „soll“ – informieren, vertrauen und motivieren statt instruieren, erwarten und bevormunden!
    • M 4.2  Passende Angebote, Maßnahmen und Aktionen entwickeln – branchenspezifisch
    • M 4.3  Rahmenbedingungen und Anforderungen im betrieblichen Alltag
    • M 4.4  Interne und externe Unterstützung – Wege und Möglichkeiten (u.a. Krankenkassen / Allianzen / Externe Spezialisten)

    Best practice – BGF-Gemeinschaft bayerischer Untermain – Fallbeispiel:  Krankenhaus – Stationsleitung

    Gruppenarbeit: Lösungsorientierte Präsentation – „Unser Geenschafts-Projekt, den ausgewählten Fall in der Realität umzusetzen!“  Wie würden wir planen, welche Ressourcen intern und extern würden wir einsetzen und wie würden wir die BGF konkret im Betrieb einführen.

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