Neuer Hochschulkurs!

AKTUELL! Nächster virtueller Zertifikatkurs ab 6. November

Weiterbildung für Führungskräfte und Unternehmen

Zertifikatkurs „Betriebliche Gesundheitsförderung“

Ideal für Führungskräfte und Gesundheitsförderer!

FÜR WEN?

Für Angestellte, insbesondere für Führungskräfte ist dieser Zertifikatkurs aufgrund seiner praxisbezogenen Kompaktheit eine perfekte Weiterbildung, die das Qualifikationsprofil hochwertig ergänzt!

Der zeitliche Aufwand ist im Vergleich zu ähnlichen Weiterbildungen relativ gering!

Die virtuelle Version lässt Ihnen die bestmögliche Flexibilität (alle Vorlesungen und Webinare sind auch noch im Nachhinein online für die Teilnehmer verfügbar) und ist zeitlich kompakt konzipiert: Die vier Vorlesungen und die vier Webinare sind mit insgesamt 38 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten (inklusive Pausen) auf 4 Wochenenden kalkuliert. Hinzu kommen die vier freiwilligen, praxisbezogenen Hausarbeiten und die abschließende praxisorientierte Fallaufgabe.

Der Kurs wurde bereits virtuell an der Technischen Hochschule Aschaffenburg als „Betriebliche Gesundheitsförderung – Basiskurs für den Aufbau innerbetrieblicher Führungs- Kompetenz“  abgehalten.

WARUM?

Die Zielsetzung dieses Zertifikatkurses baut darauf auf, dass in Firmen und Institutionen, aber auch in kleineren und mittleren Unternehmen eine interne Personalie auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheitsförderung kompetent und zertifiziert ausgebildet wird.

Es lohnt sich auch nachweislich, gezielt in die Gesundheitsförderung zu investieren.

Die Auswertung von über 2400 Studien zum ökonomischen Nutzen von betrieblicher Gesundheitsförderung (Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) 3/2019) bringen mittlerweile auch belastbare Zahlen für die betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit auf den Tisch. Eine nachhaltige Gesundheitsförderung reduziert im Schnitt rund 25% der krankheitsbedingten Fehlzeiten!

Wertvoll ist aber auch der Imagegewinn, den das Unternehmen mit gesunden und zufriedenen Mitarbeitern im Rahmen einer zertifizierten und nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsförderung erfährt. Insbesondere die Lage auf dem Stellenmarkt als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden und der Wert von qualifizierten Mitarbeitern, die gerne ihrem Unternehmen treu bleiben, sind Grund genug, eine entsprechend gesundheitsfördernde und wertschätzenden Unternehmenskultur zu pflegen und auszubauen

Dieser Zertifikatkurs soll den Teilnehmern ein grundlegendes Basiswissen vermitteln, welches deren Führungskompetenz im Interesse der Mitarbeiter (durch Wertschätzung, Gesundheitsförderung und Lebensqualität) und des Unternehmens (Senkung der Krankenstände, Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes und Sicherung und Steigerung der Produktivität und Leistungsbereitschaft) verbessert, erweitert und nachhaltig ausbaut.

Dazu wird grundlegendes und umfangreiches Basiswissen für die Einführung und praktische Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention im Unternehmen vermittelt.  BGF als lebendiger Teil der Unternehmenskultur ist in der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und ist damit ein wesentlicher Baustein für die Attraktivität eines modernen Unternehmens.

Folgende Inhalte werden durch den Kurs vermittelt: Betriebliche Gesundheitsförderung – Basiskurs für den Aufbau innerbetrieblicher (Führungs-)Kompetenz:

Vorstellungsrunde

Hier werden bereits mögliche, praktische Anwendungsfälle identifiziert, die dann in Modul 4 zur Wahl stehen. Die Gruppe wählt daraus beispielsweise einen Fall aus, in dem das Gelernte in Form der Erarbeitung eines praktikablen Lösungsansatzes  angewendet wird.

Lerninhalte:

  • Modul 1 – Basis-BGF

    M 1.1     BGF – Betriebliche Gesundheitsförderung – Führungsaufgabe mit Verantwortung

    M 1.2     Bedeutung für Mitarbeiter / für das Unternehmen (Gesundheit kostet Geld – Krankheit noch viel
    mehr!)

    M 1.3     Kurze Übersicht: Rechtsgrundlagen / staatliche Förderung / § 20 SGB V / – VII / – IX  und
    Präventionsgesetz

  • Modul 2 – Gebrauchsanleitung (MENSCH)

    M 2.1     Gesundheit – (Salutogenese statt Pathogenese)

    • Definition, gesellschaftlicher Stellenwert, Bedeutung im Unternehmen
    • Gefahren – Stressüberlastung, Fehlernährung und Bewegungsmangel

    M 2.2     Stressreaktion – Überlastungsproblem Nummer 1 oder nur falsch wahrgenommen?

    M 2.3     „Unsere Steuerzentrale mit Software“ – Gehirn und neuronale Strukturen

    M 2.4     Kein Antrieb ohne Energie – Vom „Rohstoff“ (Nahrung) bis zum  „Zell-Treibstoff“

    M 2.5     Energieprobleme als Basis psychischer, psycho-somatischer und chronischer Störungen

    M 2.6     Das Immunsystem als zentrale Drehscheibe zwischen Psyche und Körper

    M 2.7     Ernährung – das größte Potenzial für Gesundheitsförderung

    2.7.1      Was ist menschgerechte Ernährung?

    2.7.2      Immunologische Betrachtung

    2.7.3      immunologisch optimierte Ernährung im beruflichen Alltag

    2.7.4      Evolution. Essverhalten und Autophagozytose – Mittags-Koma? Nein danke!

    M 2.8     „Superfaktor Bewegung“ – Der Muskel ist weitaus mehr, als nur ein Antriebsmotor

    2.8.1      Bewegung, motorische Fähigkeiten, Trainingsreize im beruflichen Alltag

    2.8.2      Immunologische Betrachtung

    2.8.3      Myokine – extrem hilfreiche Botenstoffe und Hormone bei Muskelaktivität

    2.8.4      Qualität statt Quantität – mit kurzen, aber intensiven Trainingseinheiten fit und gesund
    werden/bleiben – Myokin-Ausschüttung

  • Modul 3 – Gesundheits- und motivationspsychologische Betrachtung

    M 3.1     Gesundheitspsychologie – Gesundheitsverhalten aus Sicht der Psychologie (Basis-Wissen)

    3.1.1      Motiv(ation) – was entscheidet über gesundheitsförderndes oder gesundheitsschädliches
    Verhalten?

    3.1.2      Risikowahrnehmung, Handlungsergebniserwartung und Selbstwirksamkeitserwartung als
    Basis der Verhaltensänderung

    3.1.3      Sozial-kognitives Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA-Modell)

    3.2        Störungen durch psychische Überlastungen – Entstehung und Erkennen von Symptomen
    sowie der richtige Umgang mit Betroffenen. Wie vermittle ich als Führungskraft
    Hilfsangebote und wie baut man ein behutsames Interventionsgespräch auf.

    3.3       Suchtproblematik im beruflichen Umfeld – wie spricht man das an und welche Hilfs- und
    Interventions-möglichkeiten haben Sie als Führungskraft

    3.4       Gesundheitsfördernde externe Kommunikation – Einbindung in
    Unternehmenskommunikation und PR = Attraktiver Arbeitsplatz

  • Modul 4 – Implementierung / Motivationsmanagement BGF

    4.1         IST-Situation und Einbezug der Mitarbeiter – Man „darf“ – nicht man „soll“ – informieren,      vertrauen und motivieren statt instruieren, erwarten und bevormunden! Mitarbeiter-Befragung als Basis für passende Angebote, Maßnahmen und Aktionen. Branchenspezifische Planung

    M 4.2     Gesundheitsfördernde Kommunikation – Motivation, Wertschätzung, Empathie, Einbindung in Unternehmens-Leitlinie erarbeiten – Externe Kommunikation „Attraktiver Arbeitgeber“

    M 4.3     Durchführung – BGF-affine Personen gewinnen / Führungskräfte schulen / Belegschaft informieren und mit einbeziehen (z.B. Vorträge mit Befragung und ggf. Diskussionsrunde) ggf. Anreizprogramme (z.B. mit einer Krankenkasse), Aktionen planen

    M 4.4     Rahmenbedingungen und Anforderungen im betrieblichen Alltag – kurze, aber verbindliche Leitlinie erarbeiten und klar kommunizieren

    M 4.5     Nachhaltigkeit und Evaluierung – Bewertung durch Dokumentation und regelmäßige Befragung der Mitarbeiter und externen Input (Impulse, Vorträge und Schulung durch Experten und ggf. Krankenkassen)

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