Virtueller Kurs an der TH Aschaffenburg!

AKTUELL! Nächster Hochschulzertifikatskurs ab 22.01.2021!

Flexible Weiterbildung: "Fachkraft für BGF"

Zertifikatkurs „Fachkraft für Betriebliche Gesundheitsförderung“

Ideal für Führungskräfte und Gesundheitsförderer!

Hochschulzertifikatskurs „Fachkraft für Betriebliche Gesundheitsförderung“  – Basiskurs für innerbetriebliche Führungskompetenz

Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Führungskräfte und Mitarbeiter, die das Thema „Betriebliche Gesundheitsförderung“ als  zertifizierte BGF-Fachkraft im Unternehmen  entwickeln und  begleiten.  Mit dieser Basis sind die Teilnehmer in der Lage, BGF-Projekte konzeptionell zu planen und durchzuführen sowie Mitarbeiter-Befragungen zur Initiierung, zur Projektkontrolle und zur Evaluierung/Erfolgskontrolle durchzuführen. Gesundheitsfördernde Grundlagen und ein gesundheitspsychologisches Basiswissen vervollständigt  die praxisorientierten Lerninhalte.

Diese Weiterbildung bietet Ihnen größtmögliche Felxibilität! Die Webseminare werden allesamt aufgezeichnet und stehen den Kursteilnehmern als „Stream“ zur Verfügung. Wissensgrundlage sind die Kurshefte 1 und 2.

Der Kurs findet live an 4 Wochenenden (4 x freitags 3,5 Stunden und samstags 4,5 Stunden – die Inhalte stehen auch als „Stream“ zur Verfügung ) statt und schließt mit einer Fallaufgabe ab. Start ist der 22.01.2021.

Das Hochschulzertifikat „Fachkraft für Betriebliche Gesundheitsförderung“ wird auf Basis der bewerteten Fallaufgabe erteilt.

  • Hochschulzertifikat – Die perfekte Weiterbildung insbesondere für BGF-Verantwortliche und Führungskräfte
  • Optimal komprimiertes Wissen – mit praxisorientierten Themen – flexible Zeiteinteilung durch Aufzeichnung und Stream der Webseminare
  • Psychische Stärke und Stresskompetenz – Prävention in Bezug auf Überlastungs-Störungen und Burnout-Syndrom
  • Hochschulzertifizierte Gesundheitsförderung ist ein Attraktivitätsmerkmal für das Unternehmen oder die Institution

Dieser Zertifikatkurs soll den Teilnehmern ein grundlegendes Basiswissen vermitteln, welches deren Führungskompetenz im Interesse der Mitarbeiter (durch Wertschätzung, Gesundheitsförderung und Lebensqualität) und des Unternehmens (Senkung der Krankenstände, Steigerung der Attraktivität des Arbeitsplatzes und Sicherung und Steigerung der Produktivität und Leistungsbereitschaft) verbessert, erweitert und nachhaltig ausbaut.

Dazu wird grundlegendes und umfangreiches Basiswissen für die Einführung und praktische Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention im Unternehmen vermittelt.  BGF als lebendiger Teil der Unternehmenskultur ist in der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken und ist damit ein wesentlicher Baustein für die Attraktivität eines modernen Unternehmens.

Der Kursinhalt:

Vorstellungsrunde

Hier werden bereits mögliche, praktische Anwendungsfälle identifiziert, die dann in Modul 4 zur Wahl stehen. Die Gruppe wählt daraus beispielsweise einen Fall aus, in dem das Gelernte in Form der Erarbeitung eines praktikablen Lösungsansatzes  angewendet wird.

Lerninhalte:

  • Modul 1 – Basis-BGF

    M 1.1     BGF – Betriebliche Gesundheitsförderung – Führungsaufgabe mit Verantwortung

    M 1.2     Bedeutung für Mitarbeiter / für das Unternehmen (Gesundheit kostet Geld – Krankheit noch viel
    mehr!)

    M 1.3     Kurze Übersicht: Rechtsgrundlagen / staatliche Förderung / § 20 SGB V / – VII / – IX  und
    Präventionsgesetz

  • Modul 2 – Gebrauchsanleitung (MENSCH)

    M 2.1     Gesundheit – (Salutogenese statt Pathogenese)

    • Definition, gesellschaftlicher Stellenwert, Bedeutung im Unternehmen
    • Gefahren – Stressüberlastung, Fehlernährung und Bewegungsmangel

    M 2.2     Stressreaktion – Überlastungsproblem Nummer 1 oder nur falsch wahrgenommen?

    M 2.3     „Unsere Steuerzentrale mit Software“ – Gehirn und neuronale Strukturen

    M 2.4     Kein Antrieb ohne Energie – Vom „Rohstoff“ (Nahrung) bis zum  „Zell-Treibstoff“

    M 2.5     Energieprobleme als Basis psychischer, psycho-somatischer und chronischer Störungen

    M 2.6     Das Immunsystem als zentrale Drehscheibe zwischen Psyche und Körper

    M 2.7     Ernährung – das größte Potenzial für Gesundheitsförderung

    2.7.1      Was ist menschgerechte Ernährung?

    2.7.2      Immunologische Betrachtung

    2.7.3      immunologisch optimierte Ernährung im beruflichen Alltag

    2.7.4      Evolution. Essverhalten und Autophagozytose – Mittags-Koma? Nein danke!

    M 2.8     „Superfaktor Bewegung“ – Der Muskel ist weitaus mehr, als nur ein Antriebsmotor

    2.8.1      Bewegung, motorische Fähigkeiten, Trainingsreize im beruflichen Alltag

    2.8.2      Immunologische Betrachtung

    2.8.3      Myokine – extrem hilfreiche Botenstoffe und Hormone bei Muskelaktivität

    2.8.4      Qualität statt Quantität – mit kurzen, aber intensiven Trainingseinheiten fit und gesund
    werden/bleiben – Myokin-Ausschüttung

  • Modul 3 – Gesundheits- und motivationspsychologische Betrachtung

    M 3.1     Gesundheitspsychologie – Gesundheitsverhalten aus Sicht der Psychologie (Basis-Wissen)

    3.1.1      Motiv(ation) – was entscheidet über gesundheitsförderndes oder gesundheitsschädliches
    Verhalten?

    3.1.2      Risikowahrnehmung, Handlungsergebniserwartung und Selbstwirksamkeitserwartung als
    Basis der Verhaltensänderung

    3.1.3      Sozial-kognitives Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (HAPA-Modell)

    3.2        Störungen durch psychische Überlastungen – Entstehung und Erkennen von Symptomen
    sowie der richtige Umgang mit Betroffenen. Wie vermittle ich als Führungskraft
    Hilfsangebote und wie baut man ein behutsames Interventionsgespräch auf.

    3.3       Suchtproblematik im beruflichen Umfeld – wie spricht man das an und welche Hilfs- und
    Interventions-möglichkeiten haben Sie als Führungskraft

    3.4       Gesundheitsfördernde externe Kommunikation – Einbindung in
    Unternehmenskommunikation und PR = Attraktiver Arbeitsplatz

  • Modul 4 – Implementierung / Motivationsmanagement BGF

    4.1         IST-Situation und Einbezug der Mitarbeiter – Man „darf“ – nicht man „soll“ – informieren,      vertrauen und motivieren statt instruieren, erwarten und bevormunden! Mitarbeiter-Befragung als Basis für passende Angebote, Maßnahmen und Aktionen. Branchenspezifische Planung

    M 4.2     Gesundheitsfördernde Kommunikation – Motivation, Wertschätzung, Empathie, Einbindung in Unternehmens-Leitlinie erarbeiten – Externe Kommunikation „Attraktiver Arbeitgeber“

    M 4.3     Durchführung – BGF-affine Personen gewinnen / Führungskräfte schulen / Belegschaft informieren und mit einbeziehen (z.B. Vorträge mit Befragung und ggf. Diskussionsrunde) ggf. Anreizprogramme (z.B. mit einer Krankenkasse), Aktionen planen

    M 4.4     Rahmenbedingungen und Anforderungen im betrieblichen Alltag – kurze, aber verbindliche Leitlinie erarbeiten und klar kommunizieren

    M 4.5     Nachhaltigkeit und Evaluierung – Bewertung durch Dokumentation und regelmäßige Befragung der Mitarbeiter und externen Input (Impulse, Vorträge und Schulung durch Experten und ggf. Krankenkassen)

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